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Behandlung eines Schlaganfalls

Die Behandlung eines Schlaganfalls richtet sich nach dessen Ursache. Liegt ein Schlaganfall aufgrund eines Hirninfarkts vor, gilt es die Gefäßverstopfung zu beseitigen. Medizinisches Fachpersonal kann nach einem Hirninfarkt die sogenannte Lyse-Therapie anwenden. Bei Schlaganfällen in Folge einer Hirnblutung wird nach Schwere der Blutung unterschieden.

Behandlung eines Schlaganfalls nach einer Gefäßverstopfung

Medizinisches Fachpersonal kann nach einem Hirninfarkt als Folge einer Gefäßverstopfung die sogenannte Lyse-Therapie anwenden. Dabei wird versucht, die Verstopfung, auch Thrombose genannt, durch ein Medikament aufzulösen. Dieses Verfahren kann nur wenige Stunden nach dem Auftreten eines Schlaganfalls zur Anwendung kommen. Alternativ, in manchen Fällen auch begleitend, wird versucht die Thrombose mittels eines Katheters und feinen Instrumenten, die von der Leistengegend bis zum Gehirngefäß geführt werden, zu entfernen.

 

Behandlung eines Schlaganfalls nach einer Hirnblutung

Bei Schlaganfällen in Folge einer Hirnblutung wird nach Schwere der Blutung unterschieden. Bei geringen Blutungen wird häufig eine konservative Behandlung gewählt, bei dem der Betroffene jede Steigerung des Drucks auf den Kopf vermeidet und Bettruhe hält. Wichtig ist hierbei die Überwachung des Blutdrucks, der weder zu hoch noch zu niedrig sein darf, um Minderversorgungen des Gehirns zu verhindern. Bei schweren Hirnblutungen, die ausgeprägter sind und nicht von allein stoppen, wird meistens eine Operation durchgeführt. Das Ziel einer Schädelöffnung während einer Operation ist hierbei in den meisten Fällen, den Bluterguss einzudämmen und die Blutungsquelle zu stoppen.

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