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Pfeiffersches Drüsenfieber: hartnäckig und gefährlich

Wer hat nicht schon einmal von dem berühmten Pfeifferschen Drüsenfieber gehört? Was genau dahinter steckt, welchen Krankheitsverlauf diese hat, wie dem Fieber entgegengewirkt werden kann und welche Komplikationen auftreten können, sind den meisten Menschen aber nicht wirklich bekannt. in diesem Artikel kannst du deswegen alles erfahren, was du über das Pfeiffersche Drüsenfieber wissen musst.

Wie steckt man sich mit dem Pfeifferschem Drüsenfieber an?

Als Erstes ist anzumerken, dass die Ansteckungsgefahr allgemein gesprochen sehr hoch ist. Bei dem Pfeifferschen Drüsenfieber handelt es sich nämlich um eine Sorte des Herpes – Virus (HHV4), das besonders gemein und hartnäckig ist. Durch Speichel oder andere Körperflüssigkeiten kann die Krankheit übertragen werden, die Ansteckung erfolgt häufig durch Küssen oder andere körperliche Intimitäten. Kinder sind häufiger betroffen, da diese gerne alles in den Mund nehmen und andere Kinder dieses wiederum anfassen. Ein besonderes Risiko besteht für Menschen, die ein schwaches Immunsystem haben und schon vor der Krankheit unter chronischen Erkrankungen wie etwa Asthma oder Lympherkrankungen litten.

Welche Symptome treten auf und kann die Krankheit erkannt werden?

Das Schwierige beim Pfeifferschen Drüsenfieber ist die Unterscheidung zwischen einer Grippe und dem echten Drüsenfieber. Anfangs treten Symptome auf, die einer schweren Grippe ähneln: Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen und eventuelle Schluckbeschwerden. Kommt dann relativ hohes Fieber hinzu, kann es sich um das Drüsenfieber handeln. Dies wird mittels Bluttests herausgefunden. Weitere Symptome sind Appetitlosigkeit, starke Erschöpfung, innere Unruhe, eventuelle Atemnot und Depressionen. Alle diese Symptome können, müssen aber nicht auftreten (meist tritt nur ein Teil auf) und können mehr oder weniger stark ausfallen. Dies hängt vom Immunsystem des einzelnen Menschen und dessen vorheriger Verfassung ab.

Welche Risiken können auftreten?

Zum einen kann sich das Pfeiffersche Drüsenfieber zu einer chronischen Erkrankung ausweiten. Das bedeutet, das Anfangs-Symptome wie zum Beispiel Atembeschwerden oder Husten längerfristig bleiben und Betroffene ein Leben lang begleiten. Weiterhin kann das Drüsenfieber auf Leber und Milz übergehen und diese schwächen. Eine geschwächte Milz kann bei einem Sturz oder schwerem Heben schneller reißen, es kommt zum Milzriss. Auch von Hirnentzündungen in Folge eines Pfeifferschen Drüsenfieber wurde schon berichtet.

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Dieser Artikel dient nur zu Deiner Information. Er ermöglicht keine Selbstdiagnose und ersetzt keinen Arztbesuch. Nur ein Arzt kann Dich verlässlich und verbindlich untersuchen und diagnostizieren.
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