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Warten, warten, Zeit verbraten – wieviel warten wir?

Warten Notaufnahme

Wartezeit ist harte Zeit, denn wenn Minuten zu Stunden werden und Dich das Gefühl beschleicht, jeden Punkt im Raum schon auswendig zu kennen, wächst sekündlich auch Deine Unzufriedenheit. Doch verzage nicht, die Rettung naht: nach dem Lesen dieses Artikels umschiffst Du in Zukunft professionell lange Schlangen und volle Wartezimmer. Hol Dir Deine Zeit zurück!

Warten verstehen heißt Warten umgehen

Obwohl Zeit eigentlich Geld ist, gibt es Tage an denen wir gefühlt von der einen Warteschlange zur anderen hetzen. Nicht selten müssen wir uns an solchen Abenden fragen, was wir trotz weniger besorgter Erledigungen überhaupt die ganze Zeit gemacht haben. Lustigerweise sind wir damit keineswegs allein, was eben genau die Ursache für die ständige Warterei ist. Schlechtes Timing, zu wenig Planung und fehlerhafte Entscheidungen beim Warten sind die wesentlichen Gründe, weshalb wir Menschen ständig irgendwo auf irgendetwas warten müssen. Mit jedem weiteren Menschen, der in unserer Wartesituation einen solchen Fehler macht, erhöht sich unsere persönliche Wartezeit noch weiter – ein echter Teufelskreis also. Dieses Grundproblem verstanden zu haben, ist tatsächlich schon die halbe Miete, denn wer gut plant, wartet ganz einfach weniger. Damit Du Dich in Zukunft aber noch besser auf konkrete Wartesituationen vorbereiten kannst, lese Dir unsere Tipps doch einmal genau durch.

Tipp 1: Wie umgeht man Warteschleifen am Telefon?

Oft beginnt das leidige Warten in Telefon – Hotlines mit einem durchaus freundlichen Satz aus dem Sprachcomputer: „Herzlich willkommen in Ihrer Hotline … geben Sie als erstes Ihre Kundennummer ein“. Schon an dieser Stelle solltest Du als echter Warte – Profi mit dem ständigen Wiederholen des Wortes „weiter“ reagieren. Warum? Weil Du so am schnellsten mit einem Kundenbetreuer verbunden wirst und Dich nicht durch lange Menüs quälen musst.

Warum das überhaupt geht, ist leicht erklärt: die Spracherkennungssoftware der Hotlines sind in der Regel barrierefrei programmiert, was bedeutet, dass Menschen mit Sprachproblemen unmittelbar mit einem Call Center – Agenten verbunden werden. Dies machst Du Dir zu nutze.

All das hilft natürlich nicht, wenn Du dann doch ewig darauf warten musst um verbunden zu werden, aber auch hier gibt es einen einfachen Trick. Bedenke vor Deinem Anruf, dass die meisten Menschen ihre Angelegenheit in der Mittagspause ab 12 Uhr und nach dem Feierabend ab 17 Uhr klären wollen. So entstehen Stoßzeiten und damit lange Wartezeiten, welche Du einfach umgehst, wenn Du zu einem anderen Zeitpunkt anrufst. So einfach ist das!

Tipp 2: Wie findet man die schnellste Kasse im Supermarkt?

Wenn Du im Supermarkt mal wieder auf eine lange Warteschlange triffst, gilt es im Grunde nur, die richtige Entscheidung zu treffen. Die meisten Menschen wählen in dieser Situation eine Kasse, an der Leute mit wenigen Artikeln im Arm anstehen. Dies geschieht, weil davon ausgegangen wird, dass das Abkassieren dieser Kunden schneller geht. Doch diese Annahme ist falsch: Das Scannen eines Artikels dauert in der Regel gerade einmal drei Sekunden, während das Begrüßen, Abkassieren und Verabschieden von Kunden rund 41 Sekunden verschlingt! Wenn Du also die Schlange wählst, an der wenige Kunden anstehen, bist Du immer besser beraten.

Echte Supermarkt – Experten haben noch einen anderen Trick auf Lager. Solltest Du es einmal besonders eilig haben, achte beim Auflegen Deiner Artikel doch einfach darauf, dass der Barcode in Richtung des Kassenpersonal zeigt. So muss dieses nicht lange nach dem Strichcode suchen, was das Abscannen der Waren beschleunigt und ihnen ein noch schnelleres Verlassen des Supermarktes ermöglicht.

Tipp 3: Wie kommt am schnellsten beim Arzt dran?

Die Mutter aller Wartezeiten ist die beim Arzt. Ein paar Zeitschriften, Geschniefe und Gehuste – mehr bleibt uns oft nicht, wenn wir uns jedes Mal gefühlt zahlreiche Stunden um die Ohren hauen müssen. Bis zu 17 Mal besuchen wir pro Jahr laut einer Studie der Barmer Versicherung unsere Ärzte und verbringen dabei rund 30 Minuten im Wartezimmer, wie eine Studie der BKK Krankenversicherung in Erfahrung gebracht hat. Laut Adam Riese macht das 510 Minuten oder 8 Stunden und 30 Minuten, ein kompletter Arbeitstag also. Rechnet man diese Zahl noch auf die eigenen Lebensjahre und die häufigen Momente hoch, in denen es länger als 30 Minuten im Wartezimmer dauert, kann einem da schnell schwindelig werden.

Dabei lässt sich das Problem eigentlich leicht umgehen. Besuchst Du die Praxis deines Vertrauens nämlich spontan, muss sich Dein Arzt mindestens genauso spontan für Dich Zeit nehmen. Dies führt zu entsprechend langen Wartezeiten, denn Du musst ausharren, bis alle Patienten die vor Dir gekommen sind, an der Reihe waren. Ist das ein unlösbares Problem? Keineswegs.

Werde stattdessen lieber zum Sparfuchs in Sachen Zeit – das indem Du Dich bei Deinem Arzt vor Deinem Praxisbesuch über das Internet ankündigst. Eine solche Online-Terminbuchung kann man über CLICKDOC bequem zuhause am PC oder natürlich auch von unterwegs auf dem Smartphone erledigen. Probiere es doch gleich einmal aus!

Dieser Artikel dient nur zu Deiner Information. Er ermöglicht keine Selbstdiagnose und ersetzt keinen Arztbesuch. Nur ein Arzt kann Dich verlässlich und verbindlich untersuchen und diagnostizieren.
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